Ertragslage hat sich seit 1997 ständig verschlechtert
Allied Domecq: Vor der Gewinnwende

Allied Domecq spielt eindeutig die zweite Geige im Konzert der Spirituosen- und Weinhersteller. Mit 2,9 Milliarden Pfund Umsatz schafften die Briten 2001 nur ein Fünftel des Volumens des größten Konkurrenten Diageo.

DÜSSELDORF. Die Ertragsstärke der Nummer zwei kann mit dem mächtigen Wettbewerber allerdings mithalten: Allied Domecq verdiente im Geschäftsjahr 2000/01 485 Millionen Pfund vor Steuern, Diageo schaffte im gleichen Zeitraum 1,7 Milliarden Pfund Gewinn, was einer geringeren Umsatzrendite entspricht.

Dennoch bietet sich Allied die Chance, die Rentabilität weiter auszubauen. Zahlreiche Übernahmen haben das Unternehmen in einen Gemischtwarenladen verwandelt, dessen Ertragslage sich - trotz guter Marken wie Ballantine's - seit 1997 beständig verschlechterte. Das durch Preiserhöhungen verursachte Umsatzdesaster in den USA könnte der Tiefpunkt gewesen sein und kostete das dortige Management den Job. Der Wechsel an der US-Führungsspitze sollte zusammen mit der Einführung neuer Marken die Wende bringen. Konzernweit sollten die schlecht integrierten Übernahmen Synergiepotenzial bieten.

Quelle: Wirtschaftswoche

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