Erwartete Gegenreaktion bleibt aus
Angst der Anleger sitzt tief

Der Neue Markt hat am Montag seine Talfahrt der vergangenene zwei Wochen fortgesetzt und ist auf Grund der weiter anhaltenden Verunsicherung der Anleger bis zum frühen Nachmittag um rund ein Prozent gefallen.

Reuters FRANKFURT. "Die Angst sitzt tief", sagte ein Händler. Gewinnwarnungen und Kursverluste hätten die Investoren verunsichert. Tiefer als von vielen Aktienhändlern eigentlich erwartet. Denn viele Marktteilnehmer hatten ursprünglich am Montag mit einer technischen Gegenreaktion des Wachstumssegmentes gerechnet, nachdem der Nemax 50 in der Vorwoche rund zwölf Prozent seines Wertes eingebüßt hatte. "Es fehlen einfach Kaufimpulse", sagte ein Börsianer. Am Montagabend wird der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller Oracle in den USA Quartalszahlen vorlegen. Das könnte dem Markt Impulse verleihen, sagte ein anderer Händler.

Auch am Montag präsentierten sich die meisten Werte am Markt im langfristigen Vergleich sehr umsatzschwach. "Die Umsätze sind eine Katastrophe", sagte ein Händler. Vielen Titeln fehle an Liquidität. Bereits einzelne private Anleger könnten den Markt prozentual stark bewegen, hieß es. Dagegen hielten sich die institutionellen Investoren stark zurück. Auch deswegen bleibe der langfristige Abwärtstrend intakt, hieß es. "Die alten Tiefstände werden in den nächsten Tagen neu getestet", sagte ein Händler. Anfang April hatten die Indizes des Neuen Marktes ihren tiefsten Stand der vergangenen Jahre markiert.

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