Erwartungen der Analysten übertroffen
Japanische Suzuki steigert Gewinn trotz Konjunkturflaute

Der japanische Kleinwagen- und Motorrad-Hersteller Suzuki hat trotz weltweiter Konjunkturflaute in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2001/02 einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet.

Reuters TOKIO. Das operative Ergebnis im Konzern stieg von April bis Ende September zum Vorjahreszeitraum um 18,5 Prozent auf 31,24 Mrd. Yen (563 Mill. DM), teilte das Unternehmen am Dienstag in Tokio mit. Das gute Ergebnis sei von erfolgreichen Sparmaßnahmen getragen worden, hieß es. Die Analysten-Prognosen von im Schnitt 30 Mrd. Yen wurde damit übertroffen. Der Reingewinn habe zudem um 2,3 Prozent auf 11,13 Mrd. Yen zugelegt. Suzuki bekräftigte seine Prognosen für das Gesamtjahr, wonach der Konzern mit einem Anstieg des Reingewinns um 3,7 Prozent auf 21 Mrd. Yen rechnet. Zudem werde ein Absatz von 922 000 Einheiten erwartet.

Analysten zeigten sich insbesondere vom Ergebnis der Motorrad-Sparte beeindruckt. "Wir haben einen Anstieg der Profitabilität (auf operativer Basis) der Motorrad-Sparte von 6,6 auf 12,1 Mrd. Yen gesehen, eine ziemlich signifikante Verbesserung", sagte Auto-Analyst Stephen Usher von JP Morgan. Die Suzuki-Geschäftszahlen wurden kurz vor Handelsschluss an der Börse in Tokio veröffentlicht. Die Anteilsscheine des Unternehmens schlossen in einem nachgebenden Gesamtmarkt 0,8 Prozent leichter bei 1238 Yen.

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