Erwartungen zum zweiten Mal nach unten korrigiert
Flaute am Bau: Dywidag rechnet mit Gewinnrückgang

dpa MÜNCHEN. Der Baukonzern Dywidag rechnet angesichts der Branchenflaute mit einem Rückgang des operativen Gewinns in diesem Jahr. "Die Situation im inländischen Baugeschäft und im Werkgeschäft ist auf Grund des unerwartet starken Rückgangs der Auftragseingänge unbefriedigend", teilte die Dyckerhoff & Widmann AG heute in einem Zwischenbericht mit. Auch bei der Gesamtleistung werde für 2000 mit einem leichten Rückgang gerechnet.

Noch im April hatte der Konzern angedeutet, der Jahresüberschuss solle sich mehr als verdoppeln. Im Juni korrigierte Konzernchef Hans- Joachim Wolff die Erwartungen bereits deutlich nach unten. Damals kündigte er an, der Konzern wolle ein Ergebnis auf Vorjahresniveau und ein leichtes Plus beim Umsatz erzielen.

Im ersten Halbjahr sank die Dywidag-Gesamtleistung um knapp vier Prozent auf 890 Mill. Euro (1,74 Mrd. DM). Im Inland ging der Umsatz um 8,5 % auf 692 Mill. Euro zurück. Der Aufgangseingang brach hier sogar um mehr als ein Fünftel auf 698 Mill. Euro ein. Die Erwartungen seien damit enttäuscht worden. Im Ausland entwickle sich das Geschäft dagegen erfreulich.

1999 hatte sich der Jahresüberschuss im Konzern auf rund 5,6 Mill. Euro mehr als halbiert. Die Gesamtleistung lag mit 2,03 Mrd. Euro (vier Mrd. DM) knapp unter dem Vorjahresniveau. Dywidag gehört zur Gruppe des Augsburger Bauunternehmers Ignaz Walter. Innerhalb der Gruppe fusionierten kürzlich die Konzerne Walter Bau-AG und Heilit + Woerner.

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