Erweiterte US-Zulassung für Betaferon
Schering-Präparat auf Erfolgskurs

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung für das wichtigste Präparat des Berliner Pharmakonzerns Schering ausgeweitet.

Reuters BERLIN. Das Medikament Betaferon sei jetzt in den USA für die Behandlung aller schubförmigen Formen der Nervenentzündung Multiple Sklerose (MS) zugelassen, teilte Schering am Montag in Berlin mit. Betaferon könne in den USA nun auch zur Behandlung der so genannten "sekundär-progredienten Form" der MS verwandt werden. In Europa ist dies schon länger möglich.

Der Großteil der MS-Patienten lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe leidet von Zeit zu Zeit unter Krankheitsschüben, wie etwa teilweise Lähmungen oder Sehbehinderungen. Diese Folgen lassen aber wieder nach, so dass der Patient danach wieder weitgehend beschwerdefrei ist. Diese erste Form der MS geht aber bei 80 Prozent der Erkrankten nach Jahren in die zweite, die sekundär-progrediente Form über. Dabei verschlechtert sich der Gesundheitszustand von Schub zu Schub, was letztlich auch tödlich sein kann.

Betaferon ist mit einem Umsatz von 780 Millionen Euro im Jahr 2002 das wichtigste Produkt von Schering. Im vergangenen Jahr war der Absatz in den jeweiligen Landeswährungen gerechnet um 15 Prozent gestiegen. Auch in diesem Jahr soll das Produkt prozentual zweistellig zulegen.

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