Es bleibt bei der angekündigten Anzahl
Deutsche Bank beendet Stellenabbau

2002 sollen 14 470 Stellen wegfallen. Das war bereits angekündigt. Darüber hinaus soll es keine weiteren Streichungen geben, jedenfalls nicht in diesem Jahr.

Reuters FRANKFURT. Bei der Deutschen Bank wird nach den Worten ihres Vorstandssprechers Josef Ackermann nicht über Stellenstreichungen nachgedacht, die über das angekündigte Maß von 14 470 hinausgehen. "Wir haben uns außerdem verpflichtet, dass wir bis Ende 2003 über keinen weiteren Stellenabbau nachdenken", sagte Ackermann am Donnerstag bei der Präsentation der Halbjahreszahlen der Bank.

Der Abbau der 14 470 Stellen werde weltweit alle Bereiche der Bank betreffen. Die Zahl beinhalte 1 500 Stellenstreichungen im Zusammenhang mit der Integration des US-Vermögensverwalters Scudder. Angesichts wegbrechender Erträge bauen die deutschen Großbanken bereits seit geraumer Zeit massiv Personal ab, um ihre Kosten zu senken. So gab am Donnerstag der Vorstandschef der Dresdner Bank, Bernd Fahrholz, bekannt, dass er im Zuge eines neuen Kostensenkungsprogramms mit dem Abbau von bis zu 3 000 weiteren Stellen bei der Dresdner Bank rechne.

Auch denke Ackermann derzeit nicht über Zukäufe nach. Die Bank wolle sich zuerst darauf konzentrieren, profitabler zu werden und den Börsenwert von rund 38 Milliarden Euro zu steigern. Erst danach solle über Zukäufe nachgedacht werden. "Solange unsere Marktkapitalisierung keine andere ist, sind wir nicht in Akquisitionsstimmung", sagte Ackermann. Er machte außerdem klar, dass die Bank zwar einen höheren Börsenwert anstrebe, keinesfalls aber eine Verdoppelung als Ziel ausgegeben habe.

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