"Es bleibt noch viel zu tun"
Schröder begrüßt Friedensabkommen in Mazedonien

Die Bundesregierung hat die Unterzeichnung des Friedensabkommens in Mazedonien mit Genugtuung aufgenommen. Besonders wichtig sei jetzt den Waffenstillstand einzuhalten.

ddp BERLIN. Die Bundesregierung hat die Unterzeichnung des Friedensabkommens in Mazedonien mit Genugtuung aufgenommen. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nannte die Vereinbarung am Montagabend einen wichtigen Schritt zur Lösung des Konfliktes. Besonders wichtig sei jetzt, dass der Waffenstillstand eingehalten werde. Zudem müssten jetzt rasch die anderen Voraussetzungen für eine dauerhafte Friedenslösung geschaffen werden. Dann sei die internationale Gemeinschaft auch bereit, die Mazedonier bei der Umsetzung dieser Lösung zu unterstützen. In Mazedonien wisse man, dass man sich auf Deutschland bei den Bemühungen um eine friedliche Zukunft des Landes verlassen könne.

Außenminister Joschka Fischer (Grüne) unterstrich, es bleibe noch viel zu tun in Mazedonien. Die Parteien müssten das Vereinbarte nun ohne Wenn und Aber umsetzen. Vor einem Einsatz der NATO zum Einsammeln der Waffen seien weitere Schritte erforderlich. Fischer nannte dabei neben einem tragfähigen Waffenstillstand die Lösung der Amnestiefrage und die Freiwilligkeit der Waffenabgabe.

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