Es fehlten 20 Punkte
Dow verfehlt knapp die 10 000er-Marke

Gut behauptet haben die Standardwerte in New York den ersten Handelstag der Woche beendet. Der Index der 30 industriellen Standardwerte verfehlte dabei die Marke von 10 000 Zählern abermals nur knapp.

dpa-afx NEW YORK. Am Ende fehlten weniger als 20 Punkte. Zuletzt hatte der Dow-Jones-Index die psychologisch wichtige Marke im Verlauf des 6. September hinter sich gelassen und war bis auf 10 028,35 Punkte gestiegen. Für gedämpfte Stimmung hatte kurz nach Börsenstart das Wirtschaftsforschungsinstitut National Bureau of Economic Research (NBER) gesorgt. Nach einem zehnjährigen Aufschwung stecken die Vereinigten Staaten seit März in der Rezession, gab NBER in Washington bekannt. Die größte Volkswirtschaft der Welt erreichte demnach im März nach genau zehn Jahren Boom ihren Höhepunkt und schrumpft seitdem. Damit sei der bislang längste Aufschwung seit 1920 beendet gewesen, betonten die Experten.

Der Dow-Jones-Index kletterte um 0,23 % und schloss mit 9 982,75 Zählern. Der marktbreitere S&P 500 zog um 0,62 % auf 1 157,44 Punkte an.

Deutlich im Aufwind zeigten sich die Aktien der drei amerikanischen Automobilhersteller General Motors , Ford und Daimler-Chrysler . Händlern zufolge erwarten Analysten für November erneut hohe Absatzzahlen und damit eine Fortsetzung des positiven Oktober-Trends. Kaufanreize mit Zinssätzen von null Prozent hätten das Kaufinteresse verstärkt. General Motors gewannen 1,93 Prozent auf 48,61Dollar, Ford 3,91 Prozent auf 18,58 Dollar und Daimler-Chrysler 2,50 Prozent auf 44,27 Dollar.

Deutlich zulegen konnten auch zahlreiche Autozulieferer. So kletterten die Papiere des weltgrößten Reifenherstellers Goodyear um 0,13 Prozent auf 22,43 Dollar. Erneut unter Druck standen dagegen Versorger-Aktien. Der niedrige Ölpreis laste weiterhin auf diesen Papieren, sagten Händler. Exxon Mobil verloren 1,74 Prozent auf 37,77 Dollar.

Mit Home Depot stand auch ein Einzelhändler auf der Verkaufsliste ganz oben. Marktbeobachter machten dafür einen Bericht des "Wall Street Journals" verantwortlich. Darin hatte es geheißen, der Konzern könnte seine Wachstumsprognosen Ende der Woche auf einem Analystentreffen senken. Home Depot gaben um 2,28 Prozent auf 45,52 Dollar nach.

Der Mischkonzern Honeywell International überraschte kurz vor Börsenschluss mit einem Großauftrag im Wert von rund einer Milliarde Dollar von Rolls Royce. Dafür sollen Motoren vom Typ Trent 900 für den Airbus A380 mit einem Luftversorgungssystem ausgestattet werden, teilte Honeywell am Montag in Phoenix mit. Honeywell-Aktien beendeten den Handel mit einem Plus von 2,36 Prozent bei 33,40 Dollar.

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