Es gibt allerdings keinen Zeitplan
Analysten: Hynix-Micron-Fusion rückt näher

Die Übernahmegespräche zwischen dem US-Speicherchiphersteller Micron und seinem koreanischen Mitbewerber Hynix Semiconductor gehen nach Einschätzung von Analysten schneller als erwartet voran. "Ich bin wirklich über Tempo und Größenordnung der Gespräche überrascht", sagte Doug Lee, Analyst bei Banc of America Securities.

Reuters SAN FRANCISCO. Der im US-Bundesstaat Idaho ansässige Micron-Konzern lehnte jede Stellungnahme dazu ab und bestätigte lediglich, dass sich der Konzern weiterhin in Gesprächen mit Hynix befinde. "Die Gespräche gehen weiter und beide Seiten versuchen einen Vertrag auszuarbeiten, der jedem dienlich ist", sagte Micron-Unternehmenssprecher John Mahoney.

Es gibt Mahoney zufolge keinen Zeitplan über den Verhandlungsverlauf. "Es ist noch zu früh über ein Ende der Verhandlungen zu sprechen oder welches Geschäftsverhältnis daraus letztendlich entstehen könnte", sagte Mahoney. In einer Mitteilung an die Mitarbeiter hatte Hynix-Chef Park Chongsup am Vortag geschrieben, "wir werden im Januar entscheiden, ob wir eine Vereinbarung unterzeichnen werden". In der vergangenen Woche hatte ein Hynix-Vertreter mitgeteilt, mit Micron im Januar eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnen zu wollen.

Die weltweit zweit- und drittgrößten Hersteller von Speicherchips, Micron und Hynix, verhandeln bereits seit Anfang Dezember über eine Allianz, um Überkapazitäten und dem starken Preisverfall in der Speicherchip-Industrie gegenzusteuern. Hynix ist nach Unternehmensangaben mit mehr als sechs Mrd. $ verschuldet.

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