"Es gibt kein Liquiditätsproblem"
Rettung für Holzmann in Sicht

Der angeschlagene Frankfurter Baukonzern Holzmann soll von den Banken rasch eine Finanzspritze erhalten, um einen Insolvenzantrag abzuwenden.

dpa/rtr FRANKFURT. Nach dpa-Informationen wollen die 17 Gläubigerinstitute für den Verkauf der profitablen Holzmann- Tochter HSG Technischer Service GmbH 86 Mill. Euro bereitstellen. Für Anfang April ist darüber hinaus ein Forderungsverzicht in der Größenordnung von 114 Mill. Euro vorgesehen.

Auch der Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, äußerte sich am Mittwoch optimistisch: "Wir sind auf gutem Wege bei Holzmann. Es gibt Grund für Optimismus", sagte Breuer am Rande einer Veranstaltung in Frankfurt. Die Deutsche Bank ist mit knapp 20 % größter Aktionär der Philipp und zugleich einer der größten Kreditgeber des Baukonzerns.

Die Deutsche Bank ist mit 19,6 % größter Einzelaktionär bei Holzmann und ist federführend bei den Gesprächen der Gläubigerbanken über eine Verbesserung der Lage bei Holzmann. Der Jahresfehlbetrag 2001 bei Holzmann ist nach Angaben aus Bankenkreisen mit vorläufig rund 240 Mill. Euro deutlich höher ausgefallen als erwartet. Breuer betonte, die Situation bei Holzmann sei nicht mit der Krise vom Herbst 1999 zu vergleichen. "Die Situation ist jetzt eine andere als vor zweieinhalb Jahren. Wir sprechen nicht über eine Insolvenz und es gibt auch kein Liquiditätsproblem."

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