„Es ist ein sehr schönes Dorf“
Erster deutscher Athlet muss passen

Hochspringerin Daniela Rath muss ihren Olympia-Traum wegen einer Fußverletzung begraben. Derweil sind die ersten deutschen Sportler im Olympischen Dorf eingetrudelt - und einige von ihnen gleich weiter gereist.

HB ATHEN. Im Olympischen Dorf von Athen ist alles für die Ankunft des Großteils der deutschen Mannschaft vorbereitet. "Wir hoffen, optimale Bedingungen für die Athleten geschaffen zu haben, damit sie erfolgreich sein können", sagte Bernhard Schwank, Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), am Freitag in der griechischen Hauptstadt. Bisher sind nur 14 Kanuten als deutsche Sportler-Vorhut in das seit dem 30. Juli geöffnete Athleten- Dorf eingezogen. Die Segler machten nur einen kurzen Zwischenstopp in Athen, um gleich ins Trainingslager nach Patras weiterzureisen.

Für das Wochenende ist das Eintreffen der Wasserspringer und der Turner sowie der deutschen Fußballfrauen-Nationalmannschaft, die allerdings direkt nach Patras zum ersten Vorrundenspiel am Mittwoch gegen China weiterreist, avisiert. Nicht nach Athen reisen wird Hochspringerin Daniela Rath. Sie musste am Freitag wegen einer Fußverletzung passen. Der Großteil des nach der Absage der Leverkusenerin auf 452 Athleten dezimierten Kaders sowie der rund 250 Trainer und Betreuer werden von Anfang bis Mitte kommender Woche in Athen erwartet. Am Dienstag ist die offizielle Verabschiedung des deutschen Olympia-Teams durch Bundesinnenminister Otto Schily in Frankfurt/Main vorgesehen.

Schwank bestätigte noch einmal, dass das NOK die beiden Tennisspielerinnen Marlene Weingärtner und Anca Barna nicht nachnominieren wird. "Damit ist nicht mehr zu rechnen", erklärte Schwank. Die nachträgliche Berücksichtigung von Tennisspieler Florian Mayer auf "Bitte von IOC-Präsident Jacques Rogge" bleibe eine Ausnahme.

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