Es wird ab Juli weitere Änderungen im Dax geben
Aktienindizes werden neu zusammen gesetzt

In den deutschen Aktienindizes gibt es ab Montag einige Veränderungen. Die SAP-Vorzugsaktien werden beispielsweise durch Stämme ersetzt.

ddp/vwd FRANKFURT. Die deutschen Aktienindizes werden sich ab Montag in leicht veränderter Zusammensetzung präsentieren. Wie die Deutsche Börse AG am Dienstagabend in Frankfurt am Main mitteilte, wird sie den Baukonzern Philipp Holzmann im Index für mittlere Werte MDax ersetzen. Im Deutschen Aktienindex (Dax) der 30 größten deutschen Unternehmen werden nach der Umstellung die Stammaktien des Softwarehauses SAP die Vorzugsaktien ablösen.

SER Systems fällt aus dem Blue-Chip-Nemax

Im Nemax 50, dem Index für die 50 größten Unternehmen am Neuen Markt, wird der Spezialist für erneuerbare Energien, die Umweltkontor-Gruppe, den Platz von SER Systems einnehmen. In den Index für kleinere Werte (SMax) werden die Frankfurter Philipp Holzmann AG, der Frankenthaler Maschinenbauer KSB und der Hamburger Vermögensverwalter Münchmeyer Petersen Capital aufgenommen. Das Feld räumen dafür der Möbelzulieferer Ehlebracht, der Versandhändler Hach und der IT OAR Consulting. -Dienstleister

Über weitere Indexveränderungen bei Dax und MDax will die Deutsche Börse in einer außerplanmäßigen Sitzung am 26. Juni entscheiden. Diese Entscheidungen betreffen die laufenden Übernahmen der Dresdner Bank durch den Allianz-Konzern sowie von Ergo durch die Münchener Rück.

Vier Unternehmen müssen keinen Quartalsbericht vorlegen

Darüber hinaus hat die Deutsche Börse durch eine Ausnahmegenehmigung vier Unternehmen von der Erstellung von Quartalsberichten zeitlich befristet befreit. Die Bilfinger + Berger AG, die Dürr AG, Philipp Holzmann sowie die Rheinmetall AG brauchen demnach keinen Bericht für das erste Quartal 2001 abzugeben. Dadurch soll ihnen die Möglichkeit eingeräumt werden, künftig international anerkannten Publizitätsstandards zu entsprechen.

Gleichzeitig wies der Börsenbetreiber darauf hin, dass er Unternehmen, die grundsätzlich keine Quartalsberichte erstellen, aus den Indizes herauszunehmen werde. In der Vergangenheit war Porsche mehrfach in die Kritik geraten, weil sich sein Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking weigerte, eine Quartalsbilanz für den Sportwagenhersteller zu veröffentlichen.

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