Eskalation bereitet dem Minister Sorgen
Trittin stellt sich hinter Castor-Proteste

ap MAINZ/HAMBURG. Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat die Proteste gegen den Castor-Transport verteidigt. In der ZDF-Sendung `Was nun...?" sagte der Grünen-Politiker am Mittwochabend: "Das Recht auf zivilen Ungehorsam haben wie als Grüne zu verteidigen, auch wenn gegen diese Regierung aus Gründen, die wir falsch finden, demonstriert wird." Es bestehe ein Unterschied zwischen rechtswidrigen und gewalttätigen Protestaktionen.

"Die Menschen, die sich an die Gleise ketten, nehmen für sich in Anspruch, dass sie selbst keine Gewalt anwenden", sagte Trittin. Dennoch sei "das, was da geschehen ist, offenkundig rechtswidrig". In den ARD -"Tagesthemen" sagte der Minister, er habe "mit Sorge gesehen, was hier auch an Eskalation stattgefunden hat".

Trittin sagte, die Bundesregierung habe die Verpflichtung, den Atommüll zurückzunehmen. Gleichzeitig müsse sie aber auch dafür sorgen, dass der zukünftige Müll nicht zu viel werde, und dafür habe die Regierung mit dem Atomausstieg die Rahmenbedingungen geschaffen.

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