Esser soll 60 Millionen Mark kassiert haben
Schadenersatz-Prozess von Esser vertagt

Der vom ehemaligen Mannesmann-Chef Klaus Esser angestrengte Schadenersatz-Prozess gegen das Land Nordrhein- Westfalen ist auf den 26. März vertagt worden. Das teilte ein Sprecher des Düsseldorfer Landgerichts am Dienstag mit. Ursprünglich sollte das Verfahren an diesem Mittwoch beginnen.

HB/dpa DÜSSELDORF. Esser hat das Land wegen der Ermittlungen gegen ihn im Zusammenhang mit der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone auf Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von jeweils 100 000 Euro verklagt. Er wirft der Staatsanwaltschaft vor, ohne konkreten Verdacht gegen ihn ermittelt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte im Februar gegen Esser und fünf weitere Angeschuldigte wegen des Verdachts der schweren Untreue oder der Beihilfe dazu Anklage erhoben. Esser soll im Zuge der mit 188 Mrd. Euro teuersten Übernahme der Wirtschaftsgeschichte vor zweieinhalb Jahren etwa 60 Mill. DM (30,7 Millionen Euro) erhalten haben.

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