ETA-Attentat vermutet
Spanischer Kommunalpolitiker nach Anschlag in Lebensgefahr

afp MADRID. Ein Stadtrat der konservativen spanischen Volkspartei (PP) ist am Donnerstag bei der Explosion einer Autobombe in einem Vorort von Barcelona nach Krankenhausangaben lebensgefährlich verletzt worden. Die Stadtverwaltung von Barcelona hatte zunächst bekannt gegeben, der Kommunalpolitiker sei getötet worden. Nach Runfunkangaben war die Bombe unter dem Kleinlastwagen von Francisco Cano Consuegra platziert. Den Angaben zufolge war der 50-Jährige Stadtrat in der Nachbarstadt Viladecavalls.

Ermittlern zufolge fiel der erste Verdacht auf die baskische Untergrundorganisation ETA. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind allein seit Jahresbeginn bislang 21 Menschen bei Anschlägen der ETA getötet worden. Seit Beginn des bewaffneten Kampfs der baskischen Separatisten vor 32 Jahren fielen 790 Menschen dem ETA-Terror zum Opfer.

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