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EToys erwartet geringeren Verlust

Am Montag nach Börsenschluss überraschte eToys mit unerwartet guten Ergebnissen. Zwar baute der größte amerikanische Internet-Spielzeugvertrieb seinen Verlust im Vergleich zum Vorjahr aus.

Der bereinigte Verlust von 33 Cents pro Aktie fiel jedoch geringer aus als das von den Analysten im Schnitt erwartete Minus von 35 Cents pro Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen einen Verlust von 27 Cents pro Aktie ausgewiesen. Verantwortlich für die ausgeweiteten Verluste seien Investitionen in Lagerhaltung und Technologie, so Vorstand Toby Lenk. Der Umsatz konnte hingegen um 12,7 Millionen Dollar auf 26 Millionen Dollar gesteigert werden. Für Skepsis könnte allerdings die Prognose des Unternehmensmanagements sorgen, im entscheidenden Weihnachtsquartal lediglich einen Umsatz von 210 bis 240 Millionen Dollart zu erzielen. Das entspräche zwar rund einer Verdoppelung zum Vorjahr, liegt jedoch unter den durchschnittlichen von den Analysten erwarteten 254 Millionen Dollar. EToys geht allerdings davon aus, dass der Betriebsverlust dennoch sinken wird. Der Verkauf von Produkten mit hoher Gewinnmarge sei verbessert worden. Das Management glaubt, 2002 die Gewinnschwelle zu erreichen. Goldman Sachs bewertet den Titel heute erneut als "Market Outperformer", bestätigt ihre Erwartungen für die Höhe des Verlustes im laufenden dritten Quartal, reduziert jedoch die Umsatzerwartungen um 11,5 Millionen Dollar auf 240 Millionen Dollar.

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