Etwa 80 Buschfeuerin New South Wales
Buschfeuer bedrohen Sydney

Neue Buschfeuer haben in einem Vorort der australischen Millionenstadt Sydney mindestens zehn Häuser zerstört und bedrohen nun die Hafenmetropole.

HB/dpa SYDNEY. Starke Winde hatten die Brände im Royal National Park angefacht und auf das Wohngebiet zugetrieben, meldete die australische Nachrichtenagentur AAP am Dienstag. Rund 200 Bewohner konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Derzeit wüteten wegen einer anhaltenden Dürre im gesamten Bundesstaat New South Wales etwa 80 Buschfeuer, hieß es weiter.

Nach den Worten von Feuerwehrsprecher Cameron Wade könnten Brandstifter hinter den Feuern in dem Ort Engadine stecken. "Es gibt keinen natürlichen Grund für die Brände. Es gab keine Blitzeinschläge in der Gegend." Eine in Sicherheit gebrachte Bewohnerin berichtete von schwarzen Rauchsäulen, die plötzlich zu sehen gewesen seien. "Der Rauch sah einfach furchtbar aus." Die Behörden hatten im Laufe des Tages die Zahl der zerstörten Häuser nach unten korrigiert, nachdem zunächst von über einem Dutzend die Rede gewesen war.

Insgesamt sind laut Behördenangaben in New South Wales hunderte Feuerwehrleute sowie 15 Helikopter im Einsatz, um die Brände im bevölkerungsreichsten Staat des Fünften Kontinents einzudämmen. Australien befürchtet wegen wochenlanger Trockenheit in großen Teilen des Landes die schlimmste Welle von Buschfeuern seit Jahren. New South Wales war erst zu Weihnachten von verheerenden Bränden heimgesucht worden, die erst nach Wochen gelöscht werden konnten. Dem Feuer fielen 170 Häuser zum Opfer, tausende Menschen mussten fliehen.

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