Etwas Zurückhaltung wäre angebracht: UMTS-Meilensteine

Etwas Zurückhaltung wäre angebracht
UMTS-Meilensteine

Die neue Mobilfunk-Übertragungstechnik UMTS macht offenbar Fortschritte: Dem Handy-Hersteller Nokia ist es jetzt in Finnland erstmals gelungen, Daten mit dieser Technologie zu übertragen. Ein Meilenstein auf dem Weg zu praxistauglichen UMTS-Diensten, jubelt der Konzern.

Auch Vodafone D2 hat Grund zum Feiern: Das Unternehmen weihte seine erste UMTS-Vermittlungsstelle ein - in Mecklenburg-Vorpommern. Und die Deutsche Telekom und Siemens sprachen würdevoll vom "großen Tag" für Deutschland, als sie vor knapp einer Woche den Startschuss für den Aufbau ihres UMTS-Mobilfunknetzes gaben.

Auf dem Weg zu der Alleskönner-Technik UMTS, mit der Handys zu Digitalkamera, Radio und schnellem Internetzugang werden sollen, sind das alles nur kleine Schritte - die Unternehmen aber feiern sie, als sei es der große Durchbruch. Bisher funktionieren aber allenfalls die Testnetze.

Dabei müssten die Konzerne es besser wissen - schließlich liegt der letzte Flop namens "Wap" noch nicht lange zurück: Damals konnten sie ihre vollmundigen Ankündigungen über mobiles Internet per Wap-Handy nicht erfüllen. Vielleicht wären die Mobilfunkunternehmen jetzt besser beraten, ihre Netze in aller Stille zu bauen, die Technik und die entsprechenden Dienste weiterzuentwickeln, um die Kunden dann mal positiv zu überraschen - mit einem problemlos funktionierenden Netz für alle.

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