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EU-Defizitverfahren gegen Griechenland fortgesetzt

Die EU-Kommission setzt das Defizitverfahren gegen Griechenland fort. Obwohl das Land das größte Wirtschaftswachstum im Eurogebiet aufweise, habe sich die Haushaltslage im laufenden Jahr weiter verschlechtert, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit.

dpa-afx/apa BRÜSSEL. Die EU-Kommission setzt das Defizitverfahren gegen Griechenland fort. Obwohl das Land das größte Wirtschaftswachstum im Eurogebiet aufweise, habe sich die Haushaltslage im laufenden Jahr weiter verschlechtert, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit.

Griechenland gehe mittlerweile von einem Budgetdefizit von 5,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, während im März noch drei Prozent vorgesehen waren. Das Defizitverfahren führt die EU-Kommission auch gegen Ungarn fort, das den Euro noch nicht eingeführt hat.

Trotz einer gewissen Konsolidierung dürften die Defizitziele von 4,6 Prozent für 2004 und 4,1 Prozent für 2005 um 0,9 Prozentpunkte verfehlt werden. Demgegenüber bescheinigte die Kommission Tschechien, Zypern, Malta, Polen und der Slowakei im Umgang mit ihren Haushaltsdefiziten auf dem richtigen Weg zu sein.

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