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EU einigt sich auf Eigenkapitalanforderungen für Banken

Das Eigenkapital von europäischen Banken wird sich künftig stärker an den Risiken orientieren, denen es ausgesetzt ist. Dazu einigten sich die EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel auf neue Eigenkapitalanforderungen, die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht ("Basel II") stammen.

dpa-afx BRÜSSEL. Das Eigenkapital von europäischen Banken wird sich künftig stärker an den Risiken orientieren, denen es ausgesetzt ist. Dazu einigten sich die EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel auf neue Eigenkapitalanforderungen, die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht ("Basel II") stammen. Das EU-Parlament muss dem Gesetz noch zustimmen.

Die neuen Vorschriften sollen nach früheren Angaben der EU-Kommission von Ende 2006 an in Kraft treten. "Basel II" stellt erhebliche Anforderungen an alle europäischen Kreditinstitute und verlangt Jahre lange Vorbereitungsarbeiten. Die Banken müssen künftig Risiken aller und Geschäfte genau bewerten.

Nach dem Zusammenbruch des italienischen Nahrungsmittelkonzerns Parmalat verschärften die Minister die Aufsicht für Wirtschaftsprüfer. So muss ein Unternehmen künftig nach sieben Jahre seine Abschlussprüfer wechseln.

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