EU-Frühjahrsprognose
2003 vier Prozent Wachstum für EU-Kandidaten

Die schwache Wirtschaftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2001 belastet laut Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission die durchschnittliche Wachstumsrate der Beitrittsländer in hohem Maße.

vwd BRÜSSEL. Auf Grund der zu erwartenden Rückkehr zu einer normalen außen- und binnenwirtschaftlichen Entwicklung könnten die zehn Kandidaten aus Mittel- und Osteuropa im laufenden Jahr aber eine durchschnittliche Rate von 2,9 % und 2003 von vier Prozent erreichen. Damit hat die Kommission ihre Prognose vom Herbst geringfügig um 0,2 bzw 0,1 % nach unten revidiert.

Die durchschnittliche Inflationsrate der zehn Staaten ist auch nach der Frühjahrsprognose weiterhin rückläufig und wird für 2003 auf 6,7 % geschätzt nach 8,1 im laufenden Jahr. Die Zahlungsbilanz der Kandidaten dürfte sich laut Kommission auf grund der erwarteten Steigerung der Exportnachfrage selbst bei starker Inlandsnachfrage nicht erheblich verschlechtern. Das gesamtstaatliche Defizit der Kandidaten ist mit geschätzten 5,1 % für das laufende Jahr und 4,6 % vergleichsweise hoch.

Die Kommission führt dies auf das niedrigere Wachstum, die frühere antizyklische Fiskalpolitik einiger Länder und die hohen Ausgaben während des Transformationsprozesses zurück.

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