EU hat keine Wettbewerbsbedenken
Grünes Licht für Klöckner-Übernahme durch Balli

afp BRÜSSEL. Die Europäische Kommission hat grünes Licht für die Übernahme des deutschen Metallhandelsunternehmens Klöckner & Co. AG durch den britischen Rohstoffhändler Balli gegeben. "Das Vorhaben bewirkt keine spürbare Hinzufügung von Marktanteilen und hat deshalb keine Wettbewerbsbedenken aufgeworfen", erklärten die Kartellhüter am Freitag in Brüssel. Beide Unternehmen seien bislang nur in den Bereichen Röhren und Aluminium gemeinsam tätig; dort gebe es aus Sicht des Wettbewerbsrechts keine Probleme.

Der deutsche Energiekonzern E.ON hatte den geplanten Verkauf seiner Duisburger Tochterfirma Klöckner für insgesamt 1,1 Mrd. ? (2,15 Mrd. DM) im August angekündigt. Der Reinerlös für E. ON liegt mit 150 Mill. ? indes deutlich niedriger, da das meiste Geld in die Übernahme von Verbindlichkeiten und Pensionszahlungen alter Klöckner-Mitarbeiter fließt.

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