EU-Kandidatenländer ausgenommen
EU macht Grenzen für Käsebrötchen dicht

Die EU macht zum Schutz vor hochansteckenden Tierkrankheiten wie Maul- und Klauenseuche (MKS) oder Schweinepest ihre Grenzen für privaten Reiseproviant wie etwa Käsebrötchen dicht.

HB/dpa BRÜSSEL. Ab dem 1. Januar 2003 müssen Reisende beispielsweise aus Asien oder Afrika nach den neuen Vorschriften alle tierischen, für den Verzehr gedachten Produkte am Bahnhof oder Flughafen abgeben, wenn sie nicht in amtlichen Veterinärunterlagen für hygienisch einwandfrei erklärt wurden.

"Selbst kleine Mengen zum persönlichen Gebrauch eingeführter infizierter Erzeugnisse können zum Ausbruch einer Tierseuche führen", sagte EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne am Donnerstag in Brüssel zu der Neuregelung.

Von den neuen Regeln ausgenommen sind den Angaben zufolge alle Menschen, die aus Staaten mit identischen Hygieneanforderungen wie die der Europäischen Union einreisen. Dazu gehören die EU- Kandidatenländer sowie die Schweiz oder Liechtenstein. Eingeführt werden dürfen außerdem weiterhin Säuglings- oder Spezialnahrung, die vor dem Öffnen nicht gekühlt werden muss oder bis zur Einreise in die Europäische Union nicht geöffnet wurde.

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