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EU-Kommission beschließt umstrittenes Schlachtprogramm

dpa BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat die Verlängerung ihres umstrittenen Schlachtprogramms für ältere Rinder beschlossen. Damit kann das so genannte Sonderankaufsprogramm für überschüssiges Rindfleisch auch im zweiten Halbjahr 2001 fortgesetzt werden. In dieser neuen Phase wird es den Mitgliedsstaaten freigestellt sein, ob das Fleisch eingelagert oder "unschädlich beseitigt" werden soll, teilte die Kommission in Brüssel am Mittwoch mit.

In ihrer Verordnung verweist die Kommission zur Begründung auf die "schwere Krise", in die der Rindfleischmarkt wegen der Rinderseuche BSE geraten sei: "Verbrauch und Erzeugung sind auf einen Tiefstand gefallen, was zu einem erheblichen Rückgang der Erzeugerpreise geführt hat." Mit den Ankäufen zur anschließenden Verbrennung oder Einlagerung will die Kommission den Markt stützen. Die Ankäufe werden aus Kostengründen aber auf Rinder über 30 Monate beschränkt, weil diese billiger sind.

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