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EU-Kommission bewilligt Förder-Milliarden für Deutschland

ddp BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat für die Jahre 2000 bis 2006 Fördermittel von insgesamt knapp 4,56 Mrd. DM aus der Brüsseler Kasse für Projekte in Deutschland freigegeben. Der größte Anteil fließt mit etwa 3,1 Mrd. DM in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Ostdeutschland, wie der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Michel Barnier am Dienstag in Brüssel erläuterte. Damit sollen in den neuen Ländern 232 Kilometer Straßen und 18 Kilometer Eisenbahnstrecke neu gebaut sowie weitere 214 Straßenkilometer und 15 Eisenbahnkilometer erneuert und ausgebaut werden. Das Gesamt-Investitionsvolumen für die Vorhaben einschließlich nationaler und regionaler Mittel beläuft sich auf knapp 6,3 Mrd. DM.

Bayern erhält 1,05 Mrd. DM, die vor allem den Grenzgebieten zur Tschechischen Republik zugute kommen. Auch die Städte Schweinfurt, Nürnberg und Fürth werden Mittel aus dem Topf erhalten. Hauptziel ist, rund 21 000 Arbeitsplätze zu schaffen, zu erhalten oder wettbewerbsfähiger zu machen. 290 Millionen DM stellte die Kommission für die wirtschaftliche Entwicklung von Gebieten in Nord- und Mittelhessen zur Verfügung, was unter anderem 3 200 neue Arbeitsplätze bringen soll.

Erstmals erhielt auch Hamburg Geld aus Strukturfonds-Mitteln der Gemeinschaft. Knapp 12 Mill. DM aus Brüssel sollen helfen, die Umstrukturierung des Stadtteils St. Pauli voranzutreiben.

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