EU-Kommission erwartet Besserung in zweiter Jahreshälfte
Inflationsrate in Euro-Zone auf 2,6 Prozent gestiegen

Die Inflationsrate in den zwölf Staaten der Euro-Zone ist im Februar auf 2,6 Prozent gestiegen. Damit lag der Wert um 0,2 Punkte über dem vom Januar, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Brüssel mitteilte.

afp BRÜSSEL. Vor einem Jahr hatte die Rate noch bei zwei Prozent gelegen. Hauptverantwortlich für den Anstieg sind den Angaben zufolge die anziehenden Energiepreise. In Deutschland stiegen die Preise demnach im Februar um 2,5 Prozent. Das Statistische Bundesamt hatte vor wenigen Tagen eine Rate von 2,6 Prozent angegeben - den höchsten Wert seit Dezember 1994. Die Differenz erklärt sich dadurch, dass die Eurostat-Experten bei ihren Berechnungen leicht andere Maßstäbe zugrunde legen, die den unterschiedlichen Gegebenheiten in den verschiedenen EU-Staaten gerecht werden sollen.

Den niedrigsten Preisanstieg verzeichnete Frankreich mit 1,4 Prozent, die höchsten Werte hatten Portugal und die Niederlande mit jeweils 4,9 Prozent aufzuweisen. Die Inflationsrate für alle 15 EU-Staaten erhöhte sich von 2,2 Prozent im Januar auf 2,3 Prozent im Februar.

Die Kommission zeigte sich nicht überrascht von der Entwicklung. Weiterhin werde im Jahresdurchschnitt 2001 mit einem Wert von 2,2 Prozent gerechnet, sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Pedro Solbes. Es werde erwartet, dass die Inflatonsrate in der zweiten Jahreshälfte unter zwei Prozent fallen werde.

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