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EU-Kommission genehmigt Werftenverbund Thyssen-Krupp und HDW

Die EU-Kommission hat grünes Licht für den Werftenverbund von Thyssen-Krupp und Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) gegeben.

dpa-afx BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat grünes Licht für den Werftenverbund von Thyssen-Krupp und Howaldtswerke Werft-Deutsche AG (HDW) gegeben. Die Überprüfung habe ergeben, dass die Übernahme der Kontrolle bei HDW durch Thyssen-Krupp Werften Gmbh keine Behinderungen des Wettbewerbs zur Folge haben werde, teilte die Kommission am Freitag mit.

Dabei hatte sie besonders den Bau von U-Booten mit konventionellem Antrieb im Visier. "Das zusammengeschlossene Unternehmen wird auf diesen Märkten zwar eine Führungsposition einnehmen, doch gibt es weiterhin alternative Anbieter", stellte die Kommission fest und verwies auf die französische Wert DCN und die italienische Fincantieri. Nach Presseberichten wird der neue Verbund allerdings eine enge Kooperation mit der staatlichen DCN anstreben.

Dass die Konkurrenz im U-Boot-Geschäft nicht zum Erliegen kommt, sieht Brüssel auch dadurch gewährleistet, dass die Nachfrager, "namentlich die Verteidigungsministerien der Mitgliedstaaten", stark genug sind, um Wettbewerbsverzerrungen entgegenzutreten.

Im November hatten die Brüsseler Wettbewerbshüter ihre Prüfung der Fusion, die ursprünglich schnell durchgehen sollte, mit der Bitte um weitere Informationen unterbrochen. Das fusionierte Unternehmen soll von Anfang 2005 an Kurs auf den Weltmarkt nehmen./

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