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Archiv: EU-Kommission: Philip Morris zahlt 1,25 Mrd Dollar im Schmuggel-VergleichDPA-Datum: 2004-07-09 13:29:23

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im so genannten Schmuggelstreit muss der US-Zigarettenhersteller Philip Morris in den nächsten 12 Jahren 1,25 Milliarden US-Dollar zahlen. Wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte, gehe das Geld an die Kommission sowie zehn EU-Mitgliedsstaaten. Philip Morris gehört zur US-amerikanischen Altria Group Inc. < MO.NYS > < PHM7.ETR > .

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im so genannten Schmuggelstreit muss der US-Zigarettenhersteller Philip Morris in den nächsten 12 Jahren 1,25 Milliarden US-Dollar zahlen. Wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte, gehe das Geld an die Kommission sowie zehn EU-Mitgliedsstaaten. Philip Morris gehört zur US-amerikanischen Altria Group Inc. < MO.NYS > < PHM7.ETR > .

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Die außergerichtliche Einigung war in monatelangen Verhandlungen erzielt worden. Die Kommission hatte - unterstützt von zehn EU-Staaten - vor vier Jahren in den USA gegen Zigarettenhersteller geklagt. Es ging dabei um Schmuggel und damit um Hinterziehung von Steuern. Im Gegenzug wollen die EU-Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten nun auf alle juristischen Schritte gegen den Zigarettenhersteller verzichten.

"Ich begrüße das Verhandlungsergebnis", sagte Kommissionspräsident Romano Prodi. Die Vereinbarung werde helfen, die finanziellen Interessen der EU zu schützen. Das Geld von Philip Morris soll genutzt werden, um den Schmuggel mit echten und gefälschten Zigaretten zu bekämpfen.

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