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EU-Kommission rechnet mit Wirtschaftsbelebung

Die Europäische Kommission rechnet für die Euro-Zone weiter mit einer deutlichen Wirtschaftsbelebung in den kommenden Monaten.

Reuters BRÜSSEL. Im dritten Quartal dieses Jahres werde die Wirtschaft im Währungsraum voraussichtlich um 0,7 bis ein Prozent zum Vorquartal wachsen, sagte die Behörde voraus und bekräftigte damit frühere Prognosen.

Im dem am Dienstag vorgestellten Quartalsbericht der Kommission hieß es weiter, die stärker als erwartet ausgefallene Entwicklung der Weltwirtschaft habe die Schwäche der Inlandsnachfrage ausgeglichen. Nach den Worten von EU-Währungskommissar Pedro Solbes wurde der private Verbrauch offenbar durch die Euro-Bargeldeinführung zu Jahresbeginn belastet. Die Menschen hätten Preisaufschläge überschätzt und Käufe zurückgestellt, schrieb Solbes im Vorwort des Berichtes.

Die Inflation geht nach Kommissions-Angaben nach dem unerwarteten Anstieg zu Jahresbeginn allerdings inzwischen wieder zurück. Auch die "überfällige" Aufwertung des Euro mindere den Inflationsdruck und lasse auf ein Anziehen des privaten Verbrauchs hoffen.

Das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal schätzte die Kommission auf 0,3 bis 0,6 Prozent zum Vorquartal. Das Wachstum im ersten Quartal fiel nach revidierten Angaben des Statistikamtes Eurostat sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch im Jahresvergleich mit 0,3 Prozent stärker aus als bislang geschätzt.

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