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EU-Kommission stellt Hilfen Japans für Boeing 7E7-Flugzeug in Frage

Die Europäische Kommission stellt Staatshilfen der japanischen Regierung für die Entwicklung des Boeing -Flugzeugs 7E7 Dreamliner in Frage.

dpa-afx TOKIO. Die Europäische Kommission stellt Staatshilfen der japanischen Regierung für die Entwicklung des Boeing-Flugzeugs 7E7 Dreamliner in Frage. Wie die japanische Niederlassung der EU in Tokio am Freitag mitteilte, wird dem US-Flugzeugbauer vorgeworfen, eine Vereinbarung zu Staatshilfen aus dem Jahr 1992 zwischen der USA und der EU umgehen zu wollen. Nach Angaben eines EU-Sprechers werden die Hilfen nun im Detail untersucht.

Wie die "Financial Times" in ihrer Freitagausgabe berichtet, ist Japan der größte Einzelunterstützer des 7E7-Projekts mit einer Summe von 1,6 Mrd. Dollar. Japanische Unternehmen sollen bis zu 35 Prozent der Entwicklung und Produktion übernehmen und All Nippon Airways bestelle 50 Maschinen im Wert von sechs Mrd. Dollar.

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie teilte mit, japanische Firmen würden gemäß den internationalen Regeln unterstützt. Zur Unterstützungssumme für Boeing machte die Behörde keine Angabe. Boeing Japan war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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