EU-Kommission will EnBW-Einstieg in Spanien billigen
Energiekonzern EnBW darf nach Spanien

Die EU-Kommission will den Einstieg der Karlsruher Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) beim viertgrößten spanischen Stromkonzern Hidroeléctrica del Cantábrico (HC/Hidrocantábrico) endgültig mit Auflagen billigen.

dpa BRÜSSEL. Eine Entscheidung werde für diesen Dienstag vorbereitet, hieß es am Montag in Kommissionskreisen in Brüssel.

Nach einem langen und zähen Übernahmekampf hatte sich EnBW schließlich mit Rivalen darauf geeinigt, Hidrocantábrico gemeinsam zu führen. Die portugiesische EdP (Electricidade de Portugal) wird gut 40 Prozent an Hidrocantábrico halten, EnBW 35 Prozent, die spanische Sparkasse Caja de Asturias (Cajastur) 16,7 Prozent und die Versicherung Caser 8,3 Prozent.

Die EU-Kommission hatte im September vergangenen Jahres den Einstieg der EnBW bereits unter Auflagen genehmigt. Damals war aber noch von einer anderen Aktionärsstruktur ausgegangen worden - deshalb wurde eine neue Entscheidung nötig. EnBW und der Mischkonzern Ferroatlántica wollten damals 59,66 Prozent des Kapitals von Hidrocantábrico übernehmen.

Damals hatte Brüssel zur Bedingung gemacht, es müsse zu einer Öffnung des spanischen Strommarktes für Importe kommen. Der EnBW-Großaktionär Electricité de France (EdF) und der französische Stromnetzbetreiber RTE müssten dazu die Verbundkapazitäten zwischen Frankreich und Spanien mehr als verdreifachen. Diese Auflage soll auch in der neuen Kommissionsentscheidung stehen, hieß es.

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