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EU-Kommission will Fusion AOL/Time-Warner prüfen

Der Fusion zwischen dem Internetanbieter und dem Medienkonzern soll eine vier Monate lange Untersuchung durch die EU bevorstehen.

dpa-afx/Reuters LONDON. Der beschlossenen Fusion zwischen dem Internetanbieter America Online Inc und dem Medienkonzern Time Warner Inc soll eine vier Monate lange Untersuchung durch die Europäische Kommission bevorstehen. Das berichtete das Wall Street Journal Europe in seiner Ausgabe am Montag in London. Das Blatt berief sich dabei auf eine den Unternehmenskreisen nahestehende Quelle.

Die britische Tageszeitung "The Times" berichtete in ihrer Montagausgabe, die EU-Kommission werde die beiden Firmen am Montag darüber unterrichten, dass die zweite Phase einer Anti-Trust-Untersuchung begonnen habe. Die Prüfung der Fusion im Volumen von 124 Milliarden Dollar, die bis Oktober andauern werde, könne Auswirkungen in Europa und den USA nach sich ziehen, hieß es weiter.

MIt dem Verfahren trägt die Kommission den Bedenken von Konkurrenz-Unternehmen und einigen Kunden Rechnung. Diese hatten befürchtet, dass das fusionierte Unternehmen von AOL und Time Warner Angebote von dritten Parteien blockieren könnte.

Die Entscheidung fällt damit eine Woche nach der angekündigten Untersuchung einer weiteren angestrebten Fusion zwischen EMI Group Plc und dem Musikgeschäft von Time Warner.



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