EU-Kreise: "Das sind Gerüchte"
Vorerst keine Verfahren wegen Roaminggebühren

Der Telekom-Tochter T-Mobile sowie ihren Konkurrenten Vodafone und Cellnet steht nach Angaben aus EU-Kreisen vorerst kein Verfahren der EU-Kommission wegen zu hoher Roaminggebühren ins Haus.

Reuters BRÜSSEL. "Das sind Gerüchte. Ich gehe davon aus, dass die etwas falsch verstanden haben", hieß es am Freitag in Brüsseler EU-Kreisen zu einem entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ).

Die Kommission prüft bereits seit einigen Monaten, ob Mobilfunkanbieter zu hohe Gebühren für Handy-Gespräche im Ausland kassieren und damit marktbeherrschende Stellungen ausnutzen. Noch dauere die Untersuchung jedoch an, hieß es dazu in den EU-Kreisen. Es gehe derzeit noch nicht um konkrete Verfahren.

Die FAZ hatte berichtet, die Kommission wolle gegen die drei Unternehmen bis zum Sommer Verfahren eröffnen. Dies sei am Rande eines Gesprächs von Wettbewerbskommissar Mario Monti mit Telekom-Chef Ron Sommer deutlich geworden, schrieb die Zeitung ohne Angaben von Quellen.

Die Kommission hatte vergangene Woche gegen die Deutsche Telekom ein Verfahren eingeleitet. Die Wettbewerbsbehörde wirft dem Unternehmen vor, von seinen Konkurrenten zu hohe Gebühren für Ortsnetzanschlüsse zu verlangen.

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