EU muss Zusammengehen der Telekommunikationsunternehmen zunächst nicht weiter prüfen
WorldCom und Sprint ziehen Fusionsantrag zurück

Angesichts wachsenden Widerstandes haben die Telekommunikationsunternehmen einen Rückzieher gemacht.

ap/vwd/rtr WASHINGTON. Die beiden amerikanischen Telekommunikationsriesen MCI WorldCom und Sprint haben am Dienstag angesichts des wachsenden Widerstandes gegen ihre geplante Fusion einen bei der EU-Kommission gestellten Antrag auf Zusammenschluss zurückgezogen. Kurz vor der von beiden Unternehmen veröffentlichten Erklärung hatte auch das US-Justizministerium Bedenken gegen den Zusammenschluss angemeldet und vor dem Bezirksgericht in Washington Klage gegen den Zusammenschluss eingelegt. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hatte bereits am Montag wettbewerbsrechtliche Bedenken deutlich gemacht.

US-Justizministerin Janet Reno sagte am Dienstag, dass sie vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen die Fusion im Umfang von 115 Mrd USD beantragt habe. Der Erhalt des Wettbewerbs bei Ferngesprächen, Internetverbindungen und Datendiensten sei von überragender Bedeutung für die US-Wirtschaft, sagte sie zur Begründung.
Die beiden US-Gesellschaften hatten ihren Zusammenschluss im Volumen von rund 120 Milliarden $ im vergangenen Herbst angekündigt.

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