EU nimmt Entwicklungshilfe wieder auf
Experte gibt Entwarnung nach Vulkanausbruch in Kongo

Der Vulkan Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo scheint sich zu beruhigen. Die aktuelle Eruptionsphase sei beendet, sagte der französische Vulkanologe Jacques Durieux am Montag in der ruandischen Grenzstadt Gisenyi nahe dem kongolesischen Goma.

afp GISENYI. Das bedeute jedoch nicht, dass er nie wieder ausbrechen würde. Durieux war von den Vereinten Nationen ins Katastrophengebiet entsandt worden.

Die EU kündigte am Montag an, sie habe ihre Entwicklungshilfe für Kongo wieder aufgenommen. Das Hilfsprogramm mit einem Volumen von 120 Millionen Euro (rund 234 Millionen Mark) solle allerdings in Abhängigkeit von Fortschritten beim innerkongolesischen Friedensprozess ausgezahlt werden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Die Gelder sollen laut EU für den Kampf gegen die Armut und die Wiedererrichtung von sozialen Einrichtungen und Infrastruktur eingesetzt werden. Die EU hatte 1991 die Entwicklungshilfe eingestellt. Ihre Wiederaufnahme war aus Ablehnung des Regimes von Joseph Kabila innerhalb der Kommission umstritten.

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