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EU stellt Ermittlungen gegen Intel ein

An den Vorwürfen, Intel habe seine starke Marktstellung missbraucht, ist nichts dran, heißt es in Brüssel.

ap BRÜSSEL. Die EU hat wettbewerbsrechtliche Ermittlungen gegen den amerikanischen Chiphersteller Intel fallen gelassen. "Wir haben die Absicht, die Akte bald zu schließen", sagte eine Kommissionssprecherin am Montagabend in Brüssel. Die gegen Intel erhobenen Vorwürfe hätten sich als unbegründet herausgestellt. Dem weltgrößten Chiphersteller war vorgeworfen worden, seine starke Marktstellung zu wettbewerbswidrigem Verhalten missbraucht zu haben.

Dabei soll es unter anderem um Treue-Rabatte für Intel-Kunden und exklusive Abnahmeverpflichtungen für Comuterhersteller und-händler gegangen sein. Die EU hatte im vergangenen April mitgeteilt, ihr lägen zwei Beschwerden vor, darunter wenigstens eine von einer US-Firma. Am Montagabend erklärte die Sprecherin, eine der Beschwerden sei zurückgezogen worden.

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