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EU stellt Untersuchung zu CD-Preisabsprachen vorerst ein

Die Europäische Kommission hat ihre Untersuchung zu Preisabsprachen für CDs unter den fünf weltgrößten Plattenfirmen abgeschlossen und die Fälle an nationale Kartellbehörden weitergeleitet.

rtr BRÜSSEL. Die Kommission teilte am Freitag mit, dass drei der Unternehmen in Deutschland in ihrer Werbung unzulässigerweise Mindestpreise genannt hätten. Diese Praxis hätten die Konzerne bereits abgestellt, hieß es weiter. Auch in Italien habe die Kommission bestimmte Verhaltensweisen eines Konzern gefunden, das auf Preisabsprachen hindeute.

Im Mittelpunkt der seit Januar dauernden Untersuchung standen EMI Group Plc, die Bertelsmann-Tochter BMG, Warner Music, Sony Corp und Vivendi Universal.

Da das Fehlverhalten jeweils nur einzelne Mitgliedsstaaten betreffe, habe die Kommission die entsprechenden nationalen Kartellbehörden über ihre Untersuchungsergebnisse informiert. Sie werde die Musik-Industrie aber auch in Zukunft genau beobachten und gegebenenfalls die Untersuchung erneut aufgreifen, falls sie Fehlverhalten beobachte, teilte die Kommission weiter mit.

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