EU verlängert Frist
Millionen-Zuschuss für Meyer-Werft

Die Papenburger Meyer-Werft erhält einen staatlichen Zuschuss von 35 Millionen Euro für das letzte Schiff einer Neubauserie von insgesamt vier Kreuzfahrtschiffen.

dpa BRÜSSEL/PAPENBURG. Die EU- Kommission werde in den nächsten Wochen die beantragte Fristverlängerung für die Fertigstellung des Kreuzfahrtschiffs genehmigen, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. Dann könne die Beihilfe bis 2004 gezahlt werden. Nach EU-Regeln ist der Zuschuss eigentlich nur für Schiffe zulässig, die vor dem 31. Dezember 2003 ausgeliefert werden.

Damit ist der Bau des Luxusliners "Jewel of the Seas" gesichert. Das Kreuzfahrtschiff wird in Papenburg für die US-Reederei Royal Caribbean International (RCI) gebaut. Nach Angaben der Werft hatte RCI die Aufträge für die Viererserie wegen der Flaute im Kreuzfahrtgeschäft nach den Terroranschlägen gestreckt. Damit werde das letzte Schiff, die "Juwel of the Seas", nicht mehr wie geplant 2003, sondern erst 2004 abgeliefert. Die Summe von 35 Millionen Euro entspricht 7 Prozent des Auftragswertes.

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