EU-Wettbewerbskommissar unverändert besorgt
Monti will "Roaming-Gebühren" regulieren

Der Wettbewerbskommissar der Europäischen Union (EU), Mario Monti, hat angekündigt, dass er möglicherweise die Gebühren für Mobilfunkgespräche in andere Netze als das des Netz-Betreibers ("Roaming") regulieren wird.

reuters BARCELONA. "Die Roaming-Gebühren sind nicht gefallen. Nach unserer Erkenntnis sind die Roaming-Gebühren weiterhin hoch, teilweise sind sie seit unserer Untersuchung (im vergangenen Jahr) gestiegen", sagte Monti am Dienstag auf einer Veranstaltung des Bankhauses UBS Warburg in Barcelona. "Ich bin wegen der Roaming-Gebühren unverändert besorgt und werde möglicherweise Schritte einleiten, um zu gewährleisten, dass Roaming reguliert wird und sich an den Kosten orientiert, was derzeit nicht der Fall ist", fügte er hinzu.

Roaming-Gebühren fallen besonders bei Auslandsaufenthalten an, bei denen der Handy-Nutzer Gespräche nicht über seinen eigentlichen Netzbetreiber, sondern über ein anderes Netz führt. Monti kündigte außerdem an, Pläne der Mobilfunkbetreiber zu überprüfen, durch Kooperationen beim Aufbau der UMTS-Mobilfunknetzwerke Kosten zu sparen.

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