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EU will gemeinsam Bedrohung durch Bio-Waffen begegnen

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) haben eine bessere Zusammenarbeit der Behörden in der EU gefordert, um der Bedrohung durch Biowaffen zu begegnen.

rtr GENT. Dazu wollen sie auch einen EU-Beauftragten für den Zivilschutz ernennen, hieß es in einer am Freitag beim EU-Gipfel in Gent vorgelegten Erklärung. Zudem sollen unter anderem gemeinsame Analysen der Risiken solcher Anschläge vorgenommen werden und Informationen über Gegenmittel ausgetauscht werden. Die Behörden seien aufgerufen, wachsam zu sein. Gegen Trittbrettfahrer, die die Angst vor Anschlägen mit Bio-Waffen ausnutzten, müsse mit aller Härte vorgegangen werden.

In den USA sind nach den Anschlägen vom 11. September Briefe mit Milzbranderregern verschickt worden. Mehrere Personen wurden infiziert, eine Person starb an Lungenmilzbrand. Auch in Europa, darunter in Deutschland, wurden verdächtige Briefe verschickt, bei denen aber bislang keine Milzbanderreger gefunden worden.

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