Euro 2008
Adidas triumphiert über Nike

Ein Europameister steht jetzt schon fest: Der weltgrößte Sportartikelkonzern Nike hat die jüngste Schlacht um die Vorherrschaft beim Fußball gegen den Erzrivalen Adidas verloren. Das Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach rüstet im Finale der Fußball-Europameisterschaft am Sonntag in Wien gleich beide Mannschaften aus: Deutschland und Spanien.

HB MÜNCHEN. Das Finale bietet dem Branchenzweiten vor Millionen Zuschauern und potenziellen Kunden eine perfekte Bühne für seine Produkte. Das dürfte die Verkaufszahlen von Trikots beider Teams zusätzlich anheizen.

Nike muss sich geschlagen geben, nachdem die Amerikaner die EM-Vorrunde noch dominiert hatten. Nike brachte zwar alle seine fünf Teams ins Viertelfinale - mit der Türkei und Russland sind die letzten Mannschaften aber nun im Halbfinale gescheitert.

Adidas setzte dagegen zur Aufholjagd an, nachdem drei von insgesamt fünf Teams, darunter Vize-Weltmeister Frankreich, schon in der Vorrunde ausgeschieden waren. Nur Deutschland und Spanien kamen weiter. Enttäuschend verlief das Turnier für Puma, die Nummer drei der Branche. Weltmeister Italien schied nach schwacher Leistung im Viertelfinale aus. Zuvor war bereits für Tschechien, Polen und die Gastgeberländer Schweiz sowie Österreich Schluss.

Adidas-Chef Herbert Hainer hatte sein Unternehmen schon zur Vorrunde großspurig zum Sieger erklärt. Gemünzt war dies in erster Linie auf den wirtschaftlichen Erfolg durch den Verkauf von Bällen und Trikots der Teams, die in Adidas-Klamotten auflaufen. Adidas werde den angestrebten Fußball-Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro 2008 "deutlich übertreffen", was ein Rekord wäre, hatte Hainer angekündigt.

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