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Euro auf neuem Rekordhoch

Bis zum noch nie dagewesenen Kurs von 1,2447 Dollar haben die Anleger am Montag den Euro getrieben. Grund für den Run auf den Greenback dürfte die Furcht vor neuen Terroranschlägen sein.

HB FRANKFURT/M. "Angesichts der angehobenen Warnstufe sind die Leute nicht bereit, Dollar zu halten", sagte Devisenstratege Mark Henry von GNI. Steven Pearson, Chef-Devisenstratege von Halifax Bank of Scotland äußerte sich ähnlich: "Terrorängste sorgen weiterhin für Nervosität am Markt."

Die US-Regierung hatte am Sonntag die Terror-Warnstufe auf "hoch" und damit auf das zweithöchste Niveau einer fünfstufigen Skala angehoben. Sie warnte gleichzeitig vor Anschlägen, die schwerer sein könnten als diejenigen vom 11. September 2001. Damals waren bei Attentaten auf das World Trade Center in New York und das US-Verteidigungsministerium in Washington rund 3 000 Menschen umgekommen.

Mit seinem jüngsten Kursanstieg näherte sich der Euro der wichtigen Marke von 1,2450 Dollar. Bei einem Sprung darüber wäre die Gemeinschaftswährung umgerechnet teurer, als es die D-Mark jemals war. Sie hatte ihr Allzeithoch 1987 markiert.

Euro über 1,24 Dollar

Am frühen Nachmittag lag der Euro bei 1,2429 Dollar, nach einem Stand von 1,2370 Dollar bei Handelsschluss in New York am Freitag. Im Referenzkursverfahren EuroFX wurde der Kurs des Euro mit 1,2431 (Freitag 1,2406) Dollar festgelegt.

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