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Euro fällt nach Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen

Überraschend starke US-Arbeitsmarktdaten haben den Euro am Freitag um einen halben Cent auf Kurse um 0,93 Dollar fallen lassen.

dpa FRANKFURT. Der Euro ist am Freitag nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen gefallen. Die Arbeitsmarktdaten seien besser als erwartet ausgefallen, sagten Händler in Frankfurt. Die Europäische Gemeinschaftswährung notierte um 15.45 Uhr bei 0,9330 US $. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuvor den Referenzkurs auf 0,9357 (Donnerstag: 0,9312) US $festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,0902 (2,1003) DM.

Ein Analyst der Bayerischen Landesbank führte den Kursrückgang am Nachmittag auf die Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen in USA zurück. Gute Konjunkturzahlen aus dem Euroraum seien hingegen kaum beachtet worden. Dies zeige erneut, dass die Konjunkturdaten aus den USA für die Wechselkursentwicklung wesentlich wichtiger seien als diejenigen aus dem Euroraum, sagte der Experte. An der ihrer Wechselkursprognose will die Bayrische Landesbank nichts ändern. Die Konjunkturaussichten im Euroraum seien weiterhin günstiger als in den USA. In den nächsten drei Monaten werde der Euro nach Einschätzung des Experten auf 0,97 US $ steigen und innerhalb von sechs Monaten die Parität erreichen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6374 (0,6344) britische Pfund, 111,71 (111,38) japanische Yen und 1,5431 (1,5418) Schweizer Franken fest.

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