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Euro fängt sich wieder

Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister hat sich der Euro am Freitag von seinem Rekordtief etwas erholt: Der Referenzkurs liegt über 0,87 US-Dollar.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Devisenhändler warteten auf die Ergebnisse des Finanzministertreffens der Euro-Länder am Wochenende, sagten Händler in Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 0,8735 (Donnerstag: 0,8676) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 2,2390 (2,2542) DM. Die Finanzminister dürften nach dem Treffen einen Kommentar zur gegenwärtigen Euro-Schwäche abgeben, sagte die Analystin Audrey Childe-Freeman. Das von Marktbeobachtern erwartete klare Bekenntnis zum Euro dürfte der europäischen Gemeinschaftswährung einen kurzfristigen Schub verleihen. Analysten der DG Bank sehen jedoch kein Ende der Euro-Talfahrt. Die EZB habe Schwierigkeiten, ihre Leitzinsen heraufzusetzen. Ein solcher Schritt berge die Gefahr in sich, das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu drosseln und den Euro auf diese Weise unter Druck zu setzen. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6124 (0,6047) britische Pfund, 92,25 (91,21) japanische Yen und 1,5490 (1,5468) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete in London 274,10 Dollar nach 273,75 Dollar am Donnerstagnachmittag. Der Kilobarren Gold wurde mit 19 753 (19 900) DM gehandelt.

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