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Euro-Geldmarkt vor Wochenende kaum verändert

Händler von Banken in der Euro-Zone nannten zur Haupthandelszeit am Vormittag Sätze von 4,83 bis 4,86 %, nach 4,82 bis 4,85 % am Donnerstagnachmittag.

Reuters FRANKFURT. Die Sätze für Tagesgeld am europäischen Geldmarkt haben sich am Freitag kaum verändert präsentiert. Händler von Banken in der Euro-Zone nannten zur Haupthandelszeit am Vormittag Sätze von 4,83 bis 4,86 %, nach 4,82 bis 4,85 % am Donnerstagnachmittag. Im weiteren Tagesverlauf erwarten Händler keine großen Bewegungen. "Das Wochenende steht bevor und da will keiner große Salden halten", sagte ein Händler. Das durch den Tender in dieser Woche entstandene Liquiditätsloch werde voraussichltlich durch eine deutliche Mehrzuteilung beim Tender in der kommenden Woche gestopft. Es gebe keinen Grund zur Panik, da die laufende Mindestreserveperiode noch genügend Resttage zur Verfügung habe, um die Liquidität auszugleichen.

Am Dienstag hatte die EZB bei ihrem Zinstender dem Geldmarkt netto 12 Mrd. DM entzogen. Sie teilte 143 Mrd. Euro zu, fällig waren 155 Mrd. Euro.

Die effektiven Zentralbankguthaben nannte die EZB für die Euro-Zone per Donnerstag mit 108,565 (110,906) Mrd. Euro. Den laufenden Durchschnitt der Reserveperiode gab sie mit 119,590 (120,553) Mrd. Euro an. Die Banken und Sparkassen in der Euro-Zone nahmen Übernacht-Kredite im Volumen von 68 (52) Mill. Euro in Anspruch. In die Einlagenfazilität wurde überschüssige Liquidität im Volumen von 68 (53) Mill. Euro eingezahlt. Die autonomen Faktoren gab die EZB mit 116,435 (114,097) Mrd. Euro an. Der Referenzzinssatz für Tagesgeld wurde per Donnerstag mit 4,85 (4,83) ermittelt.

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