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Euro im Aufwärtstrend

Der Euro hat am Dienstagnachmittag im europäisch dominierten Geschäft seine Aufwärtsbewegung fortgesetzt und dabei zeitweilig die Marke von 1,0800 Dollar übersprungen.

vwd FRANKFURT. Den Hintergrund für den Anstieg des Euro sehen Händler in den enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA. Die US-Industrieproduktion ist im März um 0,5 Prozent gefallen, während Experten lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet hatten. Bereits zuvor war von der Federal Reserve of New York mitgeteilt worden, dass sich der Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts im April überraschend deutlich auf minus 20,37 verringert hat.

Dagegen hat der Indikator der ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im April erneut zugelegt, auch wenn der Anstieg etwas schwächer ausgefallen ist als erwartet. Doch nach einem kurzen Ausbruchsversuch über 1,0800 $ und einer Spitze knapp über dem Widerstand bei 1,0815 $ ist der Euro wieder etwas zurückgekommen. "Das zeigt, dass das Momentum für die Gemeinschaftswährung geringer geworden ist", so ein Händler. Nach unten liege bei der Marke 1,0738/27 $ eine wichtige Unterstützung, die nächste Marke sei bei 1,0714 $ zu finden. Dieses Niveau hatte schon am Montag eine gute Unterstützung geboten.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag beim Fixing in London mit 325,45 $ bezahlt nach einem Vormittagsfixing von 323,70 $.

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