Euro in Fernost fester
Tokioter Börse von Wall Street belastet

Schwache Vorgaben aus den USA und eine Reihe negativer Nachrichten aus dem Inland haben am Dienstag in Tokio zum dritten Mal in Folge zu einer schwächeren Börse geführt.

Reuters TOKIO. Händler sagten, der Anstieg der Arbeitslosenquote auf den Rekordstand von 5,3 Prozent habe in einem verletzlichen Markt die meisten Technologieunternehmen wie etwa Toshiba deutlich nachgeben lassen.

Händler sagten, der Kollaps des japanischen Telekom-Ausstatters Ohkura Electric und eine deutliche Gewinnwarnung der Regionalbank Hokuriku Bank hätten die Befürchtungen um den schwachen Zustand der japanischen Wirtschaft verstärkt. Möglicherweise komme es vermehrt zu Unternehmenszusammenbrüchen und der Berg von faulen Krediten sei noch grösser als erwartet, hiess es.

Hokuriku fielen 18,5 Prozent auf 150 Yen, nachdem die Bank am Montag gesagt hatte, sie erwarte einen Verlust von 117 Milliarden Yen und wolle daher auf alle Dividendenzahlungen verzichten.

Ohkura, die am 30. Januar vom Handel abgesetzt werden, schlossen 49 Prozent tiefer auf 53 Yen.

Mizuho Holdings, die weltgrösste Bank, sank 2,16 Prozent auf das Rekordtief von 362 000 Yen. Dai-Ichi und Fuji Bank, Mitglieder der Mizuho Holding, gehören zu den grössten Aktionären der Hokuriku.

Dieser starke Kursrückgang bei den Bankaktien müsse die Finanzbehörden zu konkreten Schritten veranlassen, bevor es zu spät sei, sagte Yoshihisa Okamoto von Fuji Investment Management.

Die Aktien von Toshiba fielen weitere 6,65 Prozent auf 449 Yen. Damit habe die Aktie seit der Gewinnwarnung am Freitag 16 Prozent verloren. Toshiba und andere Technologieunternehmen litten Agnaben zufolge unter dem Rückgang des Halbleiter-Index der Philadelhia Stock Exchange um sieben Prozent.

Die Aktien des Spezialchipherstellers Rohm , des Halbleiter-Ausstatters Disco Corp und des Unterhaltungselektronik Konzerns Matsushita gaben ebenfalls kräftig nach.

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