Euro in Fernost leichter
Tokios Börse schließt schwach

Sorgen wegen einer möglichen weiteren Abschwächung des US-Verbrauchervertrauens nach den jüngsten Milzbrandfällen und der Kurseinbruch bei den Technologietiteln an der Nasdaq haben am Donnerstag an der Tokioter Börse tiefe Spuren hinterlassen.

rtr TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 2,61 % schwächer bei 10 474,85 Punkten. Der breite TOPIX-Index verlor 1,76 %. Gegen den Trend fester tendierten Mazda. Der fünftgrösste Autohersteller Japans hatte seine Gewinnprognose nach oben revidiert. Die Aktie stieg um 5,79 % auf 201 Yen.

Die Investoren seien sehr nervös hinsichtlich des Technologiesektors und der Unternehmen, deren Umsätze stark von den USA abhängig sind, sagten Händler. Nach dem Eingang verdächtiger Briefe mit Pulverinhalt an das Büro von Japans Premierminister Junichiro Koizumi sowie das Aussenministerium am Mittwoch sei der Markt besonders labil. Die Substanz in den verschickten Briefen hatte sich bislang aber als harmlos erwiesen.

Die Aktie der im Halbleiterbereich tätigen Tokyo Electron verlor 9,12 % auf 4980 Yen. Unter Druck standen auch Sony und Advantest. Sony erzielt etwa 30 % des Umsatzes in den USA. Die Aktien der auch im Flugzeugbau tätigen IHI verloren gut acht Prozent.

Mit 703,73 (Vortag 699,83) Mill. gehandelten Aktien war der Umsatz mässig.

Der US-Dollar notierte um 15 Uhr Ortszeit schwächer mit 120,89-91 Yen nach 121,58-61 Yen am Mittwoch. Der Euro wurde leichter mit 0,9025-35 Dollar notiert nach 0,9070-76 Dollar am Vortag.

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