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Euro kämpft mit der Marke bei 1,07 Dollar

Nach einem recht lebhaften Handel am Dienstag kämpft der Euro am Nachmittag mit der Marke bei 1,07 $. Die Anleger, die auf einen fallenden Euro gesetzt hatten, seien am Morgen auf dem falschen Fuß erwischt worden und verhielten sich nun sehr vorsichtig, berichtete eine Marktteilnehmerin.

vwd FRANKFURT. Bei 1,0645 $ stoppte die kurzfristige Talfahrt der Gemeinschaftswährung. Dort sei ebenso eine kleine Unterstützung zu finden, wie bei der 100-Tage-Linie bei 1,0550 $. Insgesamt seien zwar die Unsicherheiten in Bezug auf den Irak-Krieg noch im Markt, aber entscheidend sei nun nicht mehr, was gerade passiert, sondern vielmehr die Antwort auf die Frage: "Was kommt nach dem Krieg?", sagte ein Händler.

Viel früher als beispielsweise die Aktienhändler sei man am Devisenmarkt umgeschwenkt und orientiere sich nun wieder stärker an konjunkturellen Indikatoren. So sei es besonders wichtig, dass der ISM die Marke bei 50 Zählern wieder überschreitet und einen Turnaround schafft. Dies könne schon ein erstes Zeichen dafür sein, dass sich die US-Wirtschaft auf dem Weg der Erholung befindet. Sollte sich diese allerdings hinauszögern, sei am Devisenmarkt noch mit einigen Überraschungen zu rechnen, so ein Marktbeobachter.

Kurzfristig macht er bei 1,0720 $ einen Widerstand aus. Erst bei einem Überschreiten dieses Widerstandes sei ein Anlauf Richtung 1,0770 $ möglich. Eine Unterstützung sei beim Tagestief vom Dienstag, bei 1,0645 $, auszumachen.

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