Euro klettert wieder über 85 US-Cent
EZB dementiert Rücktrittsgerüchte um Duisenberg

Am Montag war der EZB-Chef wegen seiner Aussagen zu Devisenmarktinterventionen scharf kritisiert worden, da er angeblich signalisiert habe, die EZB werde keine Stützungskäufe für den Euro mehr vornehmen.

dpa/afx FRANKFURT/LONDON. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag "kategorisch" Gerüchte an den Finanzmärkten dementiert, EZB-Chef Wim Duisenberg sei zurückgetreten. Dies sei "absolut falsch", betonte ein Sprecher der Bank in Frankfurt am Main.

Zuvor war an den Devisenmärkten in London und Frankfurt am Main das Gerücht kursiert, Duisenberg habe sein Amt niedergelegt. Der EZB-Präsident hatte am Vortag Kritik für Interview-Äußerungen einstecken müssen, die den Euro nahe an neue Tiefstände gedrückt hatten.

Am Dienstagmorgen kletterte die Gemeinschaftswährung für elf EU-Staaten in London wieder knapp über die kritische Marke von 85 US-Cent. Sie stand bei 0,8506 Cent; ein Dollar war dabei 2,2994 D-Mark wert.

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